GESUNDHEIT

Seit einigen Monaten werden wir überschwemmt mit Veröffentlichungen über die Harmlosigkeit von Infraschall. Was von Politikern unserer Rot-Grünen Landesregierung vorgegeben wird, das beten Behörden, Verbandsgemeinde- und Gemeinderäte mit gleichem Wortlaut nach. Und der klingt, als käme er direkt aus einem Hochglanzprospekt der Windkraftbetreiber. Dabei muss man kein Wissenschaftler sein, um die Fehlschlüsse zu erkennen, sie springen einem förmlich entgegen. Man kann sich nur wundern, wie plump wir Bürger für dumm verkauft werden sollen– sei es nun, um uns absichtlich hinter die Fichte zu führen oder aus mangelnder Reflektion.

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08.06.2015: - Infraschall von Windkraftanlagen - Ärzte für Immissionsschutz

Filmbericht: Infraschall von Windkraftanlagen - Beitrag in Spiegel TV Magazin am 07.06.2015

20.06.2014: - Infraschall - die unterschätzte Gefahr!

Presseartikel: Ulrich Richter

Definition: Infraschall
Das normale menschliche Hören bewegt sich in einem Bereich der Schallwellen mit Frequenzen zwischen 20 und 20.000 Hertz. Infraschall liegt unterhalb von 20 Hertz.
Infraschall hat eine andere Eigenschaft als Schall im Hörbereich (20 -20.000 Hz). Es findet nahezu keine Dämpfung des Infraschalls durch die Umgebung statt, da es sich physikalisch bei Infraschall um sehr lange Schallwellen handelt. Es gibt keine wirksamen Schutzmechanismen (Schutzwälle, Bäume, Felsen etc.) dagegen.
Nach geometrischer Gesetzmäßigkeit nehmen langwellige Schallwellen mit der Verdoppelung der Entfernung ab, wobei sich die Schallenergie auf die vierfache Fläche verteilt und somit der Pegel um sechs Dezibel (dB) fällt.
Zu den natürlichen Quellen von Infraschall zählen Vulkaneruptionen, Erdbeben, Meeresbrandung, hoher Seegang, Schnee- und Geröll-Lawinen, starker böiger Wind, Stürme und Unwetter.
Verkehrsmittel, Überschall von Flugzeugen, leistungsfähige Lautsprechersysteme und besonders Windkraftanlagen zählen zu den künstlichen Quellen. (Quelle:  Wikipedia)

Windkraftanlagen erzeugen permanent Infraschall!
Lange Zeit wurde Infraschall als Gefahr nicht weiter beachtet, da dieser unterhalb der Hörschwelle liegt. Moderne Untersuchungen, neue Forschungsansätze und letztlich viele Einzelberichte von praktizierenden Ärzten führten zu einer veränderten Interpretation des Themas Infraschall. Zunehmend sprechen immer mehr Ärzte und Wissenschaftler von einer ganz realen Gefährdung der Menschen durch Infraschall von Windkraftanlagen. Zahlreiche Studien und Berichte lassen keinen anderen Schluss zu als die Notwendigkeit einer Erhöhung des Mindestabstands von Windkraftanlagen zu Siedlungen und dauerhaft genutzten Wohnraum...

15.03.2014: - Gesundheitsbehörden geben zu: Das »Windrad-Syndrom« ist real

Presseartikel: KOPP ONLINE vom 13.03.2014

Dr. Colette Bonner, Vertreterin der irischen Gesundheitsbehörden, hat davor gewarnt, dass bei Menschen, die in der Nähe von Windrädern leben, Gefahren für die körperliche und geistige Gesundheit bestehen.

Laut einem Bericht der Zeitung Irish Examiner sagt Dr. Bonner weiter, die Menschen, bei denen ein Risiko für das umstrittene Windrad-Syndrom bestehe, müssten »angemessen und einfühlsam behandelt werden, denn die Symptome können lähmend sein«.
In der Zeitung heißt es:
Nach einer Auswertung der internationalen Untersuchungen über die gesundheitlichen Auswirkungen der durch Windräder verursachten Geräuschbelastung kam die stellvertretende Leiterin des Ressorts Medizin im Gesundheitsministerium zu dem Schluss, Windräder stellten zwar keine Bedrohung für die Gesundheit dar, es gebe jedoch »ein übereinstimmendes Cluster von Symptomen in Verbindung mit dem Windrad-Syndrom, das bei manchen Menschen auftritt, die in der Nähe von Windrädern leben«.
Was ist das Windrad-Syndrom? Es gilt als Erkrankung von Menschen, die in Hörweite der von den Flügeln von Windrädern erzeugten Geräusche wohnen. Es ist bekannt, dass die Flügel Infraschall erzeugen, das sind Schwingungen, die wir nicht bewusst »hören« können, die sich aber trotzdem auf das Innenohr auswirken, wie Breitbart News berichtete. Zu den Symptomen zählen Müdigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten und Schlaflosigkeit...

02.01.2014: - Das Wummern der Rotoren: Lärmbelästigung durch Windräder
Presseartikel: SWR2 vom 02.01.2014

Windenergie finden die meisten eigentlich toll – solange die riesigen Türme samt Rotoren nicht vor der eigenen Haustür stehen. Doch nicht nur optisch haben viele Menschen ein Problem mit Windparks: Anwohner klagen auch über den Lärm, den die Rotoren verursachen, vor allem nachts, wenn Verkehrslärm und andere Geräusche schwächer sind. Psychologen der Uni Halle-Wittenberg haben jetzt in einer Untersuchung erstmals genauer unter die Lupe genommen, in welchem Ausmaß und unter welchen Bedingungen Windräder als belästigend empfunden werden.

"Wind herrscht eigentlich immer vor. Und diese Rotoren drehen sich mal schneller, mal weniger schnell. Und gerade wenn es keine weiteren Geräusche gibt, und das ist ja eher nachts der Fall, nachts ist es eben stiller, dann hört man das sehr wohl. Und das ist ein Geräusch, wie wenn ein Wäschetrockner ständig rumpelt, aber nie aufhört. Es ist noch anders als Flugzeuglärm: Wenn ein Flugzeug kommt, geht’s vorbei, dies geht nicht vorbei, und bei geöffnetem Fenster zu schlafen, ist dann schlicht unmöglich, geht nicht...."

Quelle 01: Windkraftanlagen können gefährlich für die menschliche Gesundheit sein

Windkraftanlagen können gefährlich für die menschliche Gesundheit sein

Alec N. Salt, Ph.D., Cochlear Flüssigkeiten Research Laboratory,
Washington University in St. Louis.
 

Große Windkraftanlagen erzeugen sehr niederfrequente Geräusche und Infraschall (unter 20 Hz), wenn der Wind sie antreibt.Die Höhe des Infraschalls hängt von vielen Faktoren ab, einschließlich der Anlagenhersteller, Windgeschwindigkeit, Leistung, örtliche Topographie, und das Vorhandensein von anderen Windkraftanlagen in der Nähe!! (es erfolgt eine Erhöhung des Infraschalls, wenn die Aktivierung des einen Infraschalls aus einer Turbine auf die Rotoren einer anderen Windkraftanlage trifft).
Der Infraschall kann nicht gehört werden und ist unabhängig von der Lautstärke der Geräusche die Sie hören. Infraschallkann nur mit einem Schallpegelmesser gemessen werden. Weder Videokameras noch andere Aufnahmegeräte sind empfindlich für Infraschall und können ihn nach erfolgter Aufnahme nicht wiedergeben.
Sie können Infraschall, der auf der Ebene von Windkraftanlagen erzeugt wird nicht hören, aber die Ohren sind in der Tat in der Lage, Infraschall zu erkennen und darauf zu reagieren. Infraschall erzeugt enormen elektrischen Potentiale im Ohr. Die Potentiale (18,7 mV pk / pk Amplitude in diesem Fall) sind etwa vier mal soviel wie die Amplitude aller Geräusche, die zu hören sind!!!...
 
Quelle 02: Biologische Wirkung von Infraschall

Biologische Wirkung von tieffrequentem Schall/Infraschall

Von Silvester Siegmann und Uwe Nigmann
Druckwellen in Luft, aber auch in Flüssigkeiten und Festkörpern werden als Schall bezeichnet. Der für den Menschen hörbare Schall liegt im Bereich von 16 (bzw. 20) Hz bis 20 kHz, wobei sich mit zunehmendem Alter die obere Hörschwelle vermindert. Den Bereich unterhalb der Hörschwelle (0,1 - 20 Hz) bezeichnet man als Infraschall, den Bereich oberhalb (>20 kHz) als Ultraschall...

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Quelle 03: Gefährdung der Gesundheit durch Windkraftanlagen
Ärzteforum Emissionsschutz
Unabhängiger Arbeitskreis Erneuerbare Energien ‐ Bad Orb
Gefährdung der Gesundheit durch Windkraftanlagen

Emissionen
Sieht man von Unfallgefahren z.B. durch Rotorblattbruch, Blitzschlag, Brand, Vereisung und mechanische Zerstörung durch Sturm ab, sind Emissionen Hauptursache für die gesundheitliche Beeinträchtigung der Bevölkerung verantwortlich.

Emissionen sind:
‐ Schlagschatten
‐ Blitzlicht
‐ Optische Bedrängung
‐ Schall / Lärm

Optische Emissionen
Periodisch auftretende Schlagschattenbildung, nächtlich blinkende Lichterketten und die durch die Größe und Zahl der Anlagen bedrängende optische Wirkung führen zu einer Ablenkung der Aufmerksamkeit, zu Leistungsbeeinträchtigung und Konzentrationsstörungen der Anwohner und insgesamt zu einer affektiven Bewertung der Situation. Diese Unausweichlichkeit ist geeignet, die Wirkung weiterer vorhandener Stressoren (Lärm, s.u.) zu verstärken und führt durch die Tatsache Dauerbelastung zu einer tendenziell depressiven Verarbeitungssituation....

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Quelle 04: Tieffrequenter Lärm von großen WKA

Von Henrik Møller und Christian Sejer Pedersen

VORWORT
Windkraftanlagen werden immer größer, und es entstehen Bedenken, dass der Lärm von den WKA sich auf der Frequenzskala nach unten bewegt und der Anteil am tieffrequenten Lärm und Infraschall steigen wird und ein Niveau erreicht, wo es die Anwohner stören kann. Die Tagespresse berichtet regelmäßig über Rumpeln und lästigen Lärm von großen Windkraftanlagen und es wird oft behauptet, dass der Lärm sich sehr weit verbreitet. Die wissenschaftliche Literatur über Infraschall und tieffrequente Geräusche von großen Windkraftanlagen ist dagegen eher begrenzt.

Dies war der Hintergrund für ein dänisches Projekt, in dem Delta, eine Beratungsgesellschaft und offizielles Akustiklabor der dänischen Umweltagentur, zur Messung und Aufzeichnung des Lärms großer WKA vorgesehen war. Aalborg Universität sollte dann Hörexperimente in deren Labor durchführen zur Beurteilung der Belästigung durch die WKA und mit anderen verwandten Belästigungen durch Lärmquellen, wie z.B. Verkehrslärm, vergleichen. Die Studie sollte das gesamte Spektrum des Lärms umfassen, aber besondere Aufmerksamkeit sollte dem tieffrequenten Lärm und Infraschall gewidmet werden. Die Studie sollte außerdem ein Speziallabor für niederfrequenten Schall an der Universität Aalborg [1,2] nutzen und im Übrigen das Engagement und die Erfahrung der Universität, die sie über Jahrzehnte in der Erforschung niederfrequenten Schalls und Infraschalls gewonnen hat, ausnutzen...

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Quelle 05: Dr-Voigt-Arbeitsmediziner Gesundheitsgefährdung druch Infraschall
Gesundheitsgefährdung durch Infraschall
Wie ist der internationale Stand des Wissens?

Dr. med. Bernhard Voigt, Facharzt für Arbeitsmedizin,
In der Bühne 7, 76571 Gaggenau-Freiolsheim - dr.b.voigt@t-online.de


Vor Jahrzehnten wurde der Bau von Atomkraftwerken seitens der Industrie und der Politik von einer Propaganda gestützt, die behauptete: Atomstrom sei billig, Atomkraftwerke seien sicher, Gesundheitsrisiken seien beherrschbar. Mittlerweile wissen wir, dass keines der drei Argumente stimmte, und dass gerade wegen der Unbeherrschbarkeit von Sicherheit und Gesundheit die Atomkraftwerke vom Netz genommen werden.
Der massenhafte Bau von Windkraftanlagen (WKA) in Deutschland wird erneut von Behauptungen begleitet wie: Wind gäbe es ja umsonst, womit suggeriert wird, Windkraft sei billig zu haben, und die gesundheitlichen Risiken seien nicht nennenswert.
Beide Argumente sind nicht zutreffend. Im Jahr 2011 wurden nach dem „Erneuerbaren Energiegesetz“(EEG) 16,7 Milliarden Euro an Subventionen in Deutschland gezahlt, Tendenz stark steigend. Ein Großteil dieses Betrags entfällt auf die Subvention von Windstrom, der ohne Subvention nicht rentabel ist.
Zur Einschätzung von gesundheitlichen Risiken stützt sich die Regierung auf Bundesinstitute, hier vornehmlich auf das Robert-Koch-Institut (RKI) Berlin. Die Landesregierungen stützen sich auf die jeweiligen Landesämter. In Baden-Württemberg sind das die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) und das Landesgesundheitsamt (LGA)...

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Quelle 06: Infraschall und tieffrequenter Schall
Empfehlung des Robert Koch-Instituts
Infraschall und tieffrequenter Schall – ein Thema für den umweltbezogenen Gesundheitsschutz in Deutschland?
Mitteilung der Kommission „Methoden und Qualitätssicherung in der Umweltmedizin“


Das Ziel des vorliegenden Statusberichtes besteht darin, das Thema „Infraschall“ auf seine Relevanz für den vorsorgenden Gesundheitsschutz zu überprüfen, den gegenwärtigen Wissensstand zu evaluieren und gegebenenfalls Forschungsbedarf aufzuzeigen.
1 Schall
Physikalisch betrachtet entsteht Schall durch die Ausbreitung von Wellen in der Luft oder in sonstigen elastischen Medien, z. B. Boden oder Wasser. Daher können Schallarten nach ihrem Ausbreitungsmedium in Luftschall, Flüssigkeitsschall und Körperschall unterteilt werden. Schall erreicht in der Regel über die Luft das menschliche Gehör. Die von einer Schallquelle abgestrahlte Luftschallenergie (Emission) verteilt sich bei ungehinderter Ausbreitung kugelförmig, und die Schallenergie nimmt demzufolge mit wachsender Entfernung von der Schallquelle ab. Bei größerer Entfernung sind darüber hinaus Ausbreitungsverluste (z. B. Dissipation, Bodenabsorption) zu beachten...

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Quelle 07: Geräuschbelastung durch tieffrequenten Schall

Information UmweltBundesAmt für Mensch ung Natur
Geräuschbelastung durch tieffrequenten Schall, insbesondere durch Infraschall im Wohnumfeld
Seit geraumer Zeit gewinnt das Thema „Geräuschbelastung durch tieffrequenten Schall, insbesondere durch Infraschall im Wohnumfeld“, zunehmend an Bedeutung. Als Infraschall bezeichnet man Luftschallwellen unterhalb des menschlichen Hörbereiches. Infraschall liegt definitionsgemäß zwischen 0,1 und 20 Hz (Herz), tieffrequenter Schall unterhalb von 100 Hz.
Tieffrequenter Schall tritt in vielen Bereichen unserer hochtechnisierten Gesellschaft auf. Beispielsweise können folgende Quellen tieffrequente Geräusche verursachen:
• Anlagen der Schwerindustrie
• Hochspannungsleitungen
• Transformatorenstationen
• Pumpen
• Klimaanlagen
Bestimmte Anlagen unterliegen dem immissionsschutzrechtlichen Genehmigungsverfahren nach § 4 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG1); siehe Vierte Verordnung zur Durchführung des BImSchG2. Die Anlagen sind so zu errichten und zu betreiben, dass keine schädlichen Umwelteinwirkungen und sonstige Gefahren, erhebliche Nachteile und erhebliche Belästigungen für die Allgemeinheit und die Nachbarschaft hervorgerufen werden können..

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Quelle 08: Infraschall von Windkraftanlagen als Gesundheitsgefahr

Erwin Quambusch und Martin Lauffer
Infraschall von Windkraftanlagen als Gesundheitsgefahr
Zur sozialen Verantwortung des Staates gehört der Schutz vor Gefahren für die Gesundheit. Im Hinblick aufden Schutzvor Lärmimmissionen sehen sich Verwaltung und Rechtsprechung einer neuen Herausforderung gegenüber. Sie ist mit dem BegriffInfraschall verbunden und wird zunehmend im Zusammenhang mit den zahlreichen Windkraftanlagen diskutiert, die in der Nähe der Wohngebiete errichtet worden sind. Windkraftanlagen erzeugen unzweifelhaft Infraschall. Im Gegensatz zu den Äußerungen von Behörden und den den Anlagenbetreibern nahestehenden Institutionen, Infraschall sei "völlig harmlos", verweist eine zunehmende Zahl von Wissenschaftlern auf die gesundheitliche Gefährlichkeit des Infraschalls. Die Gefahr stellt sich inzwischen als so hinreichend wahrscheinlich dar, dass an die Stelle der bisher gepflegten Ignoranz staatliche Maßnahmen der Gefahrenabwehr und der Gefahrenvorsorge treten müssen. Solange und soweit die Gesundheitsgefahren nicht durch technische oder ähnliche Vorkehrungen abgewehrt werden können, können Errichtung und Betrieb der Anlagen nur zulässig sein, wenn diese außerhalb der Sichtweite zu Wohngebieten liegen...

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Quelle I: Niederfrequenten Luftdruckschwankungen-Infraschall in Personenkraftwagen

Michal El-Nounou
Messung und Bewertung von niederfrequenten Luftdruckschwankungen und Infraschall in Personenkraftwagen bei unterschiedlichen Fahrbedingungen

Durch die Luft übertragener Schall mit Frequenzen unter 20 Hz wird als Infraschall (IFS) bezeichnet. Fälschlicherweise wird vielfach angenommen, dass der Mensch so tieffrequenten Schall nicht wahrnehmen könne. Seit längerer Zeit gibt es Hinweise aus Studien, dass auch Infraschall um die und unter der Wahrnehmbarkeitsschwelle Auswirkungen auf die Befindlichkeit und mentale Leistungsfähigkeit haben kann (z.B. Borgmann, 1996; Gono, 1978; Fecci, 1971). Neue Expositionsstudien zeigen ähnliche Effekte
für niederfrequente Luftdruckschwankungen (NFLDS) (Delyukov et al., 1996, 1998, 2001, 2002). Gerade in Fahrzeugen wären solche Wirkungen sicherheitsrelevant. Für den Bereich Fahrzeuge sind dazu bisher nur wenige Untersuchungen bekannt. Diese Studie soll dazu dienen, festzustellen, wie hoch die Exposition durch IFS und NFLDS unter verschiedenen Betriebsbedingungen ist. Sie soll dazu dienen, einen Eindruck über das Auftreten und die Variation der oben genannten Parameter in Fahrzeugen zu gewinnen und Hinweise für ein weiteres Vorgehen hinsichtlich der Notwendigkeit von Minderungsmaßnahmen von IFS und NFLDS in Pkw zu gewinnen. Es sollte grundsätzlich möglich sein, über konstruktive Maßnahmen Einfluss auf den IFS-Pegel und NFLDS im Fahrzeug zu nehmen...

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Quelle II: Urteil Bundesverwaltungsgericht im Namen des Volkes

Es ist Aufgabe der Tatsachengerichte, zu überprüfen, ob Windenergieanlagen Geräusche hervorrufen, die im Hinblick auf ihre außergewöhnliche Störwirkung die Vergabe eines Impulszuschlags rechtfertigen...

1. Die Kläger, die ein zu einer Hofanlage gehörendes Gebäude bewohnen, wenden sich gegen die Erteilung einer Baugenehmigung für die Errichtung einer Windenergieanlage (Nabenhöhe 65 m, Rotorradius 20,2 m, Nennleistung 500 kW) im Außenbereich in einem Abstand von ca. 340 m (WEA 1). Eine zum selben Zeitpunkt erteilte Baugenehmigung für eine weitere 550 m entfernte Windenergieanlage (WEA 2) ist mit dem Urteil des Verwaltungsgerichts bestandskräftig geworden.

2. Das Verwaltungsgericht hob die Baugenehmigung für die näher gelegene Windenergieanlage (WEA 1) durch Urteil vom 26. September 2002 mit der Begründung auf, der Betrieb der Anlage halte den maßgeblichen Nachtimmissionswert der TA Lärm von 45 dB(A) nicht ein und führe darüber hinaus zu einer unzumutbaren optischen Beeinträchtigung.

3. Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hat die Berufung der Beigeladenen mit Urteil vom 3. August 2006 zurückgewiesen. Zur Begründung hat es ausgeführt: Durch die genehmigte Errichtung und den Betrieb der Windenergieanlage wirkten schädliche Umwelteinwirkungen auf das Wohnhaus der Kläger ein, denn sie hätten insbesondere unzumutbare Lärmbelästigungen zur Nachtzeit zu erwarten...

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