IMMOBILIEN - TOURISMUS
Wenn die Lebensqualität einer Region sinkt, sinkt mit ihr automatisch der Wert ihrer Immobilien. Wollen Sie in einem Industriegebiet für Windkraftanlagen leben?
Unbestritten ist, dass Immobilien in der Nähe von Windkraftanlagen eine Wertminderung erfahren. Gründe sind u.a. Beeinträchtigungen durch Schall und Schattenwurf aber auch Minderung des Erholungswertes (durch Rotation wird Horizont unruhig). Je nachdem, wie stark die Beeinträchtigungen sind bzw. als wie stark sie empfunden werden, kann der Verkaufswert einer Immobilie regelrecht abstürzen.

„Zahlreiche Immobilien in der Nähe von WKA sind quasi unverkäuflich“, erklärt Jürgen-Michael Schick, Sprecher des Verbandes Deutscher Makler (VDM). Verbandsmitglieder in Niedersachsen und Schleswig Holstein beklagten, dass einige Häuser seit Jahren mit Preisabschlägen von bis zu 40 % angeboten würden. „Dennoch gibt es nicht einmal Interessenten für diese Objekte“, sagt Schick.
Grasse, Makler in Oldenburg und Vorsitzender des Rings Deutscher Makler in Niedersachsen: „Immobilien in der Nähe von Windkraftanlagen können derzeit nur mit Preisabschlägen von bis zu 20 % veräußert werden.“

03.10.2014: - Urlauber fühlen sich von Windparks gestört
Presseartikel: Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung vom 24.09.2014

HINTERZARTEN. Schrecken Windräder und Windparks Urlauber ab? Diese Frage beschäftigt derzeit viele Tourismusanbieter im Schwarzwald. Der Grund: Die baden-württembergische Landesregierung will mehr Windräder installieren, unter anderem auch im Schwarzwald. Der Hochschwarzwälder Hotel- und Gastronomie Verein hat deshalb gemeinsam mit der Hochschule Furtwangen eine Umfrage unter rund 900 Hotelgästen...

27.07.2014: - Windkraftindustrieanlagen und Tourismus passen nicht zusammen
Presseartikel: Ruhrkultour vom 26.07.2014

Eine Studie, die im Auftrag des Tourismusverbandes Schleswig-Holstein vom Kieler Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa (NIT) erstellt wurde, um den Einfluss der Erneuerbaren Energien auf den Tourismus zu ermitteln, geht ausschließlich von optischen Beeinträchtigungen aus. Vermietern und Einheimischen (!) wird geraten, nicht schlecht über gebaute oder geplante Anlagen zu sprechen, denn eine große Mehrheit der Befragten gebe sogar an, die Anlagen gar nicht wahrzunehmen.

Empfehlungen dieser Art sind keine Hilfe, sondern eine Art „Maulkorberlass“, mit dem Vermieter und Kommunen genötigt werden, der Zerstörung ihrer Wirtschaft schweigend zuzusehen. Selbst wenn es den Vermietern gelingen sollte, die Windkraftindustrieanlagen schönzureden, gegen den tieffrequenten Schall und Infraschall, den Windkraftanlagen erzeugen, gibt es keine Argumente. Er wird von vielen Menschen auch dann wahrgenommen, wenn die Windkraftanlagen nicht zu sehen oder weiter entfernt sind.

Stress statt Erholung? Wer kehrt gerne an einen Ort zurück, den er mit gesundheitlichen Beinträchtigungen in Verbindung bringt?
Ein großer Teil der Bevölkerung reagiert auf tieffrequenten Schall und Infraschall mit Kopfschmerzen, Verspannungen, Verärgerung, geistige und körperliche Erschöpfung, Unzufriedenheit und Depressivität, Konzentrations-, Schlaf- und Ruhestörungen. Es muss von einer Störung der nächtlichen Cortisolrhythmik ausgegangen werden, die als Indikator für chronischen Stress angesehen wird. Auf entsprechende Literatur zu diesem Thema wurde im Statusbericht des Robert Koch-Instituts 2007 verwiesen.

Statusbericht des Robert Koch-Instituts zum Thema „Infraschall“, 2007
Der Bundesregierung waren die gesundheitlichen Probleme durch tieffrequenten Schall und Infraschall, einschließlich durch Windkraftanlagen, 2007 bekannt. Ihr lag zu diesem Zeitpunkt der Statusbericht des Robert Koch-Instituts zum Thema „Infraschall“ vor, der den Infraschall auf seine Relevanz für den vorsorgenden Gesundheitsschutz überprüft, den damaligen Wissensstand evaluiert und Forschungsbedarf aufgezeigt hat. In einem Nebensatz hatte das Robert-Koch-Institut sogar noch darauf hingewiesen, dass Windkraftanlagen „teilweise sehr nah an Wohnbereichen aufgestellt sind“. Dies hätte höchste Vorsicht und Zurückhaltung beim Ausbau von Windkraftanlagen gefordert, bevor nicht entsprechende Forschungsergebnisse vorlagen...

30.05.2014: Windkraft bringt Immobilienpreise in Turbulenzen

Pressemeldung: DIE WELT  vom 22.09.2003

Vor fünf Jahren hatte die Familie umgerechnet 200.000 Euro für ihr neues Haus bezahlt. Als sie es jetzt verkaufen musste, war kein Interessent bereit, mehr als 150.000 Euro zu bieten. Der Grund für den drastischen Preisverfall: 40 Meter hohe stählerne Windmühlen in unmittelbarer Nachbarschaft. Für Wolfgang Grasse, Makler in Oldenburg und Vorsitzender des Rings Deutscher Makler in Niedersachsen, kein Einzelfall: Immobilien in der Nähe von Windkraftanlagen (WKA) "können derzeit nur mit Preisabschlägen von bis zu 20 Prozent veräußert werden".
Immobilien, die sich nördlich von Windkrafträdern befinden, seien besonders betroffen. Die rotierenden Schattenwürfe der Propellerblätter würden als extrem störend empfunden. Hinzu käme die Geräuschbelästigung. Insbesondere Ferienhäuser an der Küste hätten dadurch stark an Wert verloren. "Kaum jemand will die kostbarste Zeit des Jahres im Schatten der Spargel verbringen."
"Zahlreiche Immobilien in der Nähe von WKA sind quasi unverkäuflich", erklärt Jürgen-Michael Schick, Sprecher des Verbands Deutscher Makler (VDM). Verbandsmitglieder in Niedersachsen und Schleswig-Holstein beklagten, dass einige Häuser seit Jahren mit Preisabschlägen von bis 40 Prozent angeboten würden. "Dennoch gibt es nicht einmal Interessenten für diese Objekte", sagt Schick.
Eine Klage gegen die Betreiber oder die Kommune habe in der Regel keine Erfolgsaussichten, so Schick. "Die Planverfahren entsprechen eigentlich immer den gesetzlichen Auflagen." Das Bundesemissionsschutzgesetz sieht einen Mindestabstand der Windkraftanlagen zur Wohnbebauung von einem Kilometer vor.

21.01.2014: - Studie: Jeden vierten Touristen schrecken Windräder ab

Pressemeldung: HNA.de, 20.10.2013

Oberweser/Wahlsburg. Einwohner, Gastronomen und Campingplatzbetreiber an der Weser fürchten um ihre Zukunft: Wenn die geplanten Windkraftanlagen im Reinhardswald wirklich gebaut würden, blieben auch viele Touristen aus, sagen sie.

Bestätigt werden sie in ihrer Meinung von einer Studie aus Süddeutschland. Demnach würden 26 Prozent der Befragten nicht mehr Urlaub in einer Region machen, in der Windkraftanlagen an den Aussichtspunkten entlang der Rad- und Wanderwege stehen. 59 Prozent würden ihren Urlaub weiter dort verbringen, sofern die Windkraftanlagen keinen gravierenden Eingriff in das Landschaftsbild darstellten. Pro Jahr sind allein 150 000 Besucher auf dem Weserradweg unterwegs.

Für die Windkraftkritiker ist die Studie ein Beleg für das, was sie schon lange befürchten: Sollten die Rotoren in den Reinhardswald kommen, werde das dem Tourismus in der Region erheblich schaden.

„Für uns ist das aber ein wichtiger Wirtschaftsfaktor“, sagt Oliver Penner, Vorsitzender von Pro Märchenland. Der Tourismus bringe Arbeitsplätze, von der Windkraft im Wald werde man nichts haben, weil das Geld aus der Region fließen werde. Jahrelang sei versucht worden, den Tourismus hier zu stärken. Wenn die Windkraftanlagen kämen, sei das „,konträr zu dem, was aufgebaut wurde“. Penner bezweifelt, dass den Befragten in der Studie alle Folgen der Windräder klar gemacht worden sei. So werde das Lärmproblem nicht erfasst. (gör)

14.08.2013: - Sachsens FDP will Windkraft-Entschädigung für Grundstückseigentümer

Pressemeldung: OAZ online dpa, 14.08.2013

Dresden. Nach dem Willen der FDP sollten Betreiber von Windkraftanlagen für den Wertverlust von anliegenden Grundstücken zur Kasse gebeten werden. Es sei nicht einzusehen, dass Anlagenbetreiber angesichts von Subventionen praktisch Geld drucken würden und Grundstückseigentümer hilflos einen Werteverfall hinnehmen müssten, erklärte FDP-Fraktionschef Holger Zastrow am Mittwoch in Dresden. Er forderte eine Entschädigung für die Betroffenen. „Das ist eine klare Gerechtigkeitsfrage.“...

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25.07.2012: - Gemeindesteuer wegen Winkdraftanlagen reduziert – Immobilienentwertung durch Windkraftwerke offiziell anerkannt

Pressemeldung: Windkraftnutzung Schweiz, http://www.windland.ch/wordpress/, 25.07.2012

London, Sunday Times, 22. Juli “Council tax cut for homes near wind farms“, Jonathan Leake (Originalartikel, teilweise übersetzt und ergänzt durch Christof Merkli)

Windfarmen können einen negativen Einfluss auf den Wert nahe gelegener Immobilien bewirken. Dies zeigt der Grundsatzentscheid einer englischen Regierungsbehörde: Die Bewertungsbehörde (VOT, Valuation Office Agency), welche den Steuerwert einer Liegenschaft festlegt, hat akzeptiert, dass Windkraftanlagen in der nähe von Liegenschaften eine Reduktion der Liegenschaftensteuer wegen Entwertung zur Folge haben. Dieser Entscheid ist ein grosses Problem für die Windkraftindustrie. Bisher wurden solche Aussagen als “subjektive Meinung” abgetan. Damit ist endgültig Schluss. Was jeder vernünftige Betrachter mit gesundem Verstand als offensichtlich bezeichnen würde, ist jetzt “amtlich abgesegnet”. Für alle, die es immer noch nicht glauben wollen, repetiere ich es gerne noch einmal in einfachen Worten:

Windkraftwerke entwerten alle Liegenschaften in ihrer Umgebung und machen sie in Einzelfällen unverkäuflich.

Konkrete Fälle...

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13.12.2011: - Wertverlust durch zu nah stehende Windkraftanlagen?

Pressemeldung: hallo hameln pyrmont, 13.12.2011

Hameln (mes). Im Rahmen der politischen Diskussion um Windkraftanlagen hat die FDP-Fraktion jetzt eine Anfrage an Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann auf den Weg gebracht, die sich auf Wertverlust von Immobilien und Steuereinnahmen bezieht. Während die Mehrheitsgruppe aus CDU und Grünen sowie Klaus Lamprecht (Unabhängige) Vorranggebiete für Windkraftwerke mit unbegrenzter Höhe in 500 Meter Entfernung von Wohngebieten im Stadtgebiet von Hameln zulassen will, sprechen sich die Liberalen für größere Abstandsflächen aus.

Die FDP-Fraktion befürchtet erhebliche Wertverluste für die Haus- und Grundstückseigentümer sowie Umsatzverluste für gewerbliche Betriebe – wie zum Beispiel Übernachtungs- und Freizeiteinrichtungen im Umkreis bis mindestens 1200 Meter...

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06.12.2011: - Wertminderung nicht nur bei Verkauf

Pressemeldung: RUNDSCHAU, 06.12.2011 von SWP

Ein Forschungsprojekt der Universität Frankfurt am Main, durchgeführt von Prof. Dr. Jürgen Hasse, kommt zu dem Schluss, dass Windkraftanlagen in der Nähe von Wohngebieten die Lebensqualität der Anwohner nachhaltig verändern.

Als Folge der Beeinträchtigung der Lebensqualität sinkt der Verkehrswert der Immobilien signifikant. Immobilienmakler bestätigten im Rahmen der Studie Wertverluste bei Immobilien in Höhe von durchschnittlich 20 bis 30 Prozent durch die Errichtung von Windkraftanlagen mit Einfluss auf Wohngebiete. Im Einzelfall droht gar die völlige Unverkäuflichkeit.
Wertmindernde Gründe für die Immobilien sind: Geräuschimmissionen, Infraschall, der möglicherweise für Zunahme von Herz-Kreislauferkrankungen bei Menschen, die in der Nähe von Windkraftanlagen leben, verantwortlich ist, Schattenwurf, Unruhe durch die drehenden Rotoren sowie die Verschandelung der Landschaft und der unwiederbringliche Verlust des Erholungswertes der Natur...


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29.11.2011: - Windräder drücken Immobilienpreise

Pressemeldung: immonet.news, 29.11.2011 von Sarah Tebbe

An den Küsten gehören sie mittlerweile fest zum Landschaftsbild: die Windkraftanlagen. Schleswig-Holstein will die Eignungsgebiete nun weiter ausdehnen. Aber es regt sich Widerstand gegen das Projekt, denn die Anlieger befürchten den Wertverlust ihrer Immobilien.

Die Eignungsfläche soll von 0,8 auf 1,5 Prozent der Landesfläche ausgedehnt werden. Das ist beinahe eine Verdoppelung der Fläche. Der Eigentümerverband Haus&Grund befürchtet, dass Immobilienbesitzer, die in der Nähe der Anlagen wohnen, mit empfindlichen Werteverlusten rechnen müssen. „Da für den Gesetzgeber diese Folgen der Wertentwicklung vorhersehbar sind, ist es verfassungsrechtlich geboten, für diesen enteignungsgleichen Eingriff eine gesetzliche Ausgleichsregelung festzuschreiben”...


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22.09.2003: - Windkraft bringt Immobilienpreise in Turbulenzen

Pressemeldung: DIE WELT, 22.09.2003 von hai

files/content/images/Fotosammlung/Winkraftanlage_am_Haus.jpgVor fünf Jahren hatte die Familie umgerechnet 200.000 Euro für ihr neues Haus bezahlt. Als sie es jetzt verkaufen musste, war kein Interessent bereit, mehr als 150.000 Euro zu bieten. Der Grund für den drastischen Preisverfall: 40 Meter hohe stählerne Windmühlen in unmittelbarer Nachbarschaft. Für Wolfgang Grasse, Makler in Oldenburg und Vorsitzender des Rings Deutscher Makler in Niedersachsen, kein Einzelfall: Immobilien in der Nähe von Windkraftanlagen (WKA) "können derzeit nur mit Preisabschlägen von bis zu 20 Prozent veräußert werden"...

Foto: © Petair - fotolia.com

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TOURISMUS

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07.03.2013: - Hunsrück: Drastischer Tourismusrückgang in 2012

Quelle: rpinfo.de, 07.03.2013

Das Tourismuskonzept der rot-grünen Landesregierung zeigt Wirkung: die Konzentration auf die Gebiete der Flusstäler wirkt sich aus. Im Hunsrück gibt es satte 6,9 Prozent Rückgang in der Branche.

Jahrzehntelang wurde der Hunsrück als Land der Weite, der unverbauten Höhenlagen, der stillen Wälder und Höhen beworben. Eine ganze Branche hat sich darauf eingerichtet. Nach einem Jahr wilder Verspargelungspolitik unter dem Vorwand der Energiewende zeigt sich die Wirkung: der Tourismus ist weiter deutlich zurückgegangen.

Tourismus 2011-2012

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Auch im Rheintal, jener Region, welche die Landesregierung per Definition zum Konzentrationsgebiet erklärt hat, sieht es düster aus. Die Entwicklung könnte die rot-grüne Koalition veranlassen, den Ausbau der Windkraft noch aggressiver voranzutreiben. Dabei stellt sich die Frage, ob der extreme Windkraftausbau, der zur Zerstörung eines weiten (touristischen!) Landschaftsbildes im Hunsrück geführt hat, nicht vielleicht eine der Ursachen der Entwicklung sein könnte.

17.12.2012: - Windkraftanlagen in Schleswig-Holstein vertreiben Touristen
TV-Bericht: SAT.1 Regional, 17.12.2012

files/content/images/Fotos_Filme/FILM_Tourismus-vs-Windkraftanlagen.jpgTouristen in Schleswig-Holstein sind zunehmend genervt von Windkraftanlagen und Bio-Kraftwerken. So vernünftig erneuerbare Energien auch sind – schön sind die Anlagen wirklich nicht und verfremden das Landschaftsbild. Experten warnen: der Tourismus könnte regelrecht einbrechen, wenn das so weitergeht. Muss sich Schleswig-Holstein ernsthaft Sorgen machen um seinen Tourismus?

Filmbericht anschauen:

18.10.2012: - Tourismuschef warnt vor Gästeschwund

Pressemeldung: Volksfreund, 18.10.2012 von Mario Hübner

Der Ausbau der Windkraft und des Gesteinsabbaus hier, naturnaher Tourismus da: Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus (ET) GmbH, befürchtet angesichts der aktuellen Planungen ein Fernbleiben von Gästen. Und er verweist auf den Wirtschaftsfaktor Tourismus, der in der Eifel 1,2 Milliarden Euro Umsatz erziele und 40.000 Arbeitsplätze biete.

Prüm/Daun/Bitburg. In der Diskussion um die Erweiterung von Flächen für den Gesteinsabbau und eine Vielzahl neuer Windkraftanlagen in der Eifel spielt die touristische Entwicklung nur eine untergeordnete Rolle. Das bemängeln nicht nur Naturliebhaber und Ausbaugegner, sondern auch Klaus Schäfer, Geschäftsführer der Eifel Tourismus (ET) GmbH, die inzwischen fast die gesamte Eifel touristisch vermarktet...


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14.03.2012: - Windkraft und Tourismus

Tourismusverband Schleswig-Holstein: Position Windkraft

Für den Tourismus, einen der bedeutendsten Wirtschaftszweige Schleswig-Holsteins, ist ein intaktes natürliches Landschaftsbild von zentraler Bedeutung. Standort, Zahl, Konzentration und Größe von Windkraftanlagen sind ganz entscheidende Faktoren bei der Beurteilung, ob eine Störung des Landschaftsbildes erfolgt. Überlandleitungen, die durch die neuen Dimensionen und Leistungsfähigkeit der Anlagen notwendig werden, bedeuten eine weitere Störung des Landschaftsbildes, so dass nachhaltige negative Effekte auf die touristische Nachfrage zu befürchten sind. Die Grenzen der Belastbarkeit dürfen aus Sicht des TVSH auf keinen Fall ausgetestet werden, da die negativen Auswirkungen dann nicht mehr reversibel sein werden. Dies gilt neben dem speziellen Thema der Windkraft auch für andere Formen der regenerativen Energiegewinnung.

Quelle: http://www.tvsh.de

März 2005: - Auswirkungen der Windenergie auf Kulturlandschaft und Tourismus
Deutscher Tourismusverband e.V. Positionspapier Windenergie

Der Deutsche Tourismusverband e. V. (DTV) wendet sich gegen eine einseitige Bevorzugung der Windenergie ohne ausreichende Berücksichtigung der für den Tourismus wichtigen Belange des Landschaftsschutzes. Trotz zwischenzeitlicher Kurskorrekturen in der Flächenausweisung bestehen aus Sicht des Landschaftsschutzes noch immer Sorgen hinsichtlich Art und Weise regenerativer Energieerzeugung. Der DTV erhebt deshalb folgende Forderungen:

  • Die Chancen, die sich aus dem Kapital einer intakten Natur und Landschaft für einen naturverträglichen Tourismus eröffnen, müssen gewahrt werden.
  • Anlagen regenerativer Energieerzeugung sollten grundsätzlich möglichst „landschaftsverträglich“ gestaltet werden.
  • Den touristischen Aspekten des Landschaftsschutzes bei der Planung von Windkraftanlagen sollte eine höhere Bedeutung zugemessen werden. Dies schließt die Vermeidung des störenden Sichtkontaktes bei Off-Shore-Anlagen* mit ein.
  • Die Kommunen nutzen zur Sicherung der tourismusrelevanten Kulturlandschaften und ihres Erholungswertes die Möglichkeiten, die sich aus dem BauGB und der Rechtssprechung zur Ausweisung von Vorranggebieten für Windenergie ergeben.

    * Dies schließt auch Near-Shore-Anlagen mit ein.....
    Quelle: http://www.deutschertourismusverband.de

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11.01.2001: - Feriengäste fühlen sich durch Windparks gestört

Pressemeldung: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11.01.2001

Jeder fünfte Feriengast in Schleswig-Holstein fühlt sich durch Windparks so gestört, dass er ein neues Urlaubsziel sucht. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung, die am Mittwoch in Kiel von Energieminister Claus Möller und Ingrid Franzen, Ministerin für Landesplanung, veröffentlicht wurde. Beide warnten davor, die Ergebnisse zu unterschätzen. Offenbar sei eine kritische Grenze erreicht, die beim Ausbau der Windkraft nicht überschritten werden dürfe (dpa).