NATURSCHUTZ

files/content/Naturschutz/Naturschutz_01.jpgUnsere Heimat ist vom Bundesumweltministerium als einer von 30 Hotspots der Artenvielfalt ausgezeichnet worden. Die Vulkaneifel ist eine ökologisch intakte Naturlandschaft von bundesweiter Bedeutung für Artenschutz, Biodiversität, Klima und Trinkwasser. Die Ziele der Energiewende können realisiert werden ohne Wälder, Schutzgebiete und Naturlandschaften für Windkraftanlagen freizugeben. Es gibt bundesweit ausreichend unkomplizierte Flächen.

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"Das ist unsere Heimat, darauf können wir stolz sein! Wir leben in einem selten gewordenen Paradies. Wir tragen eine gesellschaftliche Verantwortung für den Erhalt dieser Landschaft und Artenvielfalt. Wir sind das Naherholungsgebiet für den größten deutschen Ballungsraum.

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Die Natur ist unser Kapital. Die Eifeler leben heute zu großen Teilen vom sanften Tourismus und Wochenendgästen. Wir müssen für die Eifel kämpfen! Es gibt keinen vernünftigen Grund aus einem „Hotspot der Artenvielfalt“ ein minderwertiges Industriegebiet für regenerative Energie zu machen. In einem dichtbesiedelten Industriestaat brauchen wir unbedingt ungestörten Naturraum!"

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NEU

25.08.2014: - Windräder - warum sie Vögel und Fledermäuse töten und man nur zufällig die Opfer findet
Ein Bericht von Dr. Friedrich Buer
 
Windräder sollen massenhaft Vögel und Fledermäuse erschlagen? Wie soll das gehen? Die sehen doch hübsch aus, so mit ihren roten Streifen und drehen sich so friedlich und langsam.
Aber nur aus der Ferne. Aus der Nähe sehen wir Industrie-Giganten, mitten in der schönsten Landschaft. Turmspitzen und Rotoren verlieren sich in über 200 Meter Höhe, 50 Meter höher als der Kölner Dom. Und die Flügelspitzen rasen mit bis zu 400 km/h durch die Luft. Es ist wie beim Jumbojet hoch am Himmel. Er scheint klein wie ein Spielzeug und bewegt sich kaum. Dabei ist er riesengroß und 800 km/h schnell. Und wehe dem, der in so einen Häcksler gerät. Jeder Flügel ist schwer wie ein LKW. Ist einer vorbei, kommt schon der nächste und nächste. Das ist der wahre Kampf gegen Windmühlenflügel. Den verliert jeder Vogel und jede Fledermaus.
Das wissen auch die Investoren und Betreiber und die Genehmigungsbehörden wissen es auch. Nur einen winzigen Ausschnitt der Folgen zeigen diese vier erschütternden Fotodokumente. Einfach wegsehen wie bisher macht sie Sache nur noch schlimmer. Mit Naturschutz hat das nichts mehr zu tun.
Zerhackt jemand einen Storch, kommt er vor Gericht. Genehmigt eine Behörde Windräder, von denen sie weiß, dass sie Störche zerhacken, kommt sie nicht vor Gericht und die Investoren und Betreiber auch nicht. Hier wird mit zweierlei Maß zu Gunsten von Geschäftemachern und zu Lasten der Natur gemessen.
 
Und was ist bei den Spitzenfunktionären der Naturschutzverbände los? Warum keine Empörung über das Massaker? Nur zwei Vögel pro Windrad und Jahr kämen um. Bei 25.000 Windrädern sind das schon 50.000, also kein Problem? Und warum wirbt der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger gemeinsam mit dem Bundesverband Windenergie e.V. für Windräder, obwohl er weiß, dass sie massenhaft Vögel und Fledermäuse erschlagen? Er meint, im Straßenverkehr kämen ja noch mehr Vögel um. Doch so könnten sich auch die kriminellen Vogelfänger Europas vor Gericht herausreden: Im Straßenverkehr kommen ja noch mehr Vögel um. Kürzlich hörte ich gar von einem ehemaligen BUND-Funktionär: Wir bauen unsere Windräder nur da, wo es keine Vögel gibt.
Übrigens machen auch die Kirchen bei dem Geschäft mit den Windrädern mit. „Bewahrung der Schöpfung“ ist das ganz sicher nicht...
 
07.08.2014: - NATURSCHUTZ - Die Hohe Acht, ein Gedicht
Ein Gedicht von Franz Weber, Eifelverein Adenau

Die Hohe Acht, ein Gedicht

Die Hohe Acht ist - ohne Zweifel -
der höchste Berg der schönen Eifel.

Seit dort Kaiser Wilhelms Turm erbaut,
wurde ehrfürchtig hinauf geschaut.

Nun wird geplant im Energie-Spar-Wahn,
ein Windpark auf dem ehemaligen Vulkan.

Rotorblätter Schatten werfen mit Gesäuse,
schlecht für Menschen, Flora, Fauna, Fledermäuse.

Wanderer, Radler oder die im Winter sporten,
fühlen sich nicht wohl an solchen Orten.

Für jeweils 200 Meter hohe Windanlagen,
Kahlschläge, extra breite Zufahrtstrassen,
30 Meter breite Fundamente,
befällt Dich da kein Unbehagen?

Was nutzen die Euros, die man uns verspricht?
Eine Fata Morgana von Lobby und Banken - mehr ist es nicht!

Ich sage es jetzt neunmalklug,
haben wir am Nürburgring nicht schon Beton genug?

Verantwortung hat niemand übernommen,
hätt' man auf Skeptiker gehört,
wär's nicht so weit gekommen.

Unwetter und Orkane in Anbetracht,
verwandeln den Berg bald in die "Kahle Acht".

Wenn dann alles wüst und leer,
hilft kein Insolvenzverwalter mehr.

Sind diese WEA's mal aufgestellt,
verändert sich die Eifelwelt.
 
Franz Weber, Eifelverein Adenau
13.07.2014: - 6 Denkanstöße zur Windkraft im Wald
Presseartikel: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, 2014

1. NATUR- UND KULTURGUT WALD

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) hat sich bereits im Herbst 2011 auf Landesebene auf ein Grundsatzpapier geeinigt, das als Kernsätze ausführt: „Der Landesvorstand spricht sich für die Nutzung und Förderung regenerativer Energien aus!" und „Regelmäßig soll die Windenergienutzung außerhalb des Waldes stattfinden."
 
Erläuterung
Diese beiden Kernsätze sind keine Widersprüche, weisen aber auf Konfliktpotential hin, das wahr- und ernstgenommen werden muss. Anliegen der SDW ist nicht, die Energiewende zu behindern. Ihr Anliegen ist es, zur nachhaltigen und vernünftigen Lösung dieser Herausforderung beizutragen. Dabei tritt die SDW entschieden dafür ein, dass Wald nicht automatisch zum Haupt-Lastenträger der Energiewende degradiert wird.

Begründung
  • Wald ist das naturnächste großflächige Ökosystem!
  • Wald ist in Baden-Württemberg beinahe durchgängig mehrfach mit wichtigen Funktionen belegt: Wasserschutz, Bodenschutz, Biotopschutz für Tiere und Pflanzen, Immissionsschutz, Erholungsfunktion und viele andere mehr.
  • Wald ist die naturnächste regenerative Energiequelle. Neben Rohstoff für vielfältigen Einsatz (CO2-Senke) liefert Holz Bio-Energie aus Sonnenlicht durch Fotosynthese - und dies seit Bestehen der Menschheit und nicht erst seit der Energiewende.
  • Vor nunmehr 300 Jahren (1713) wurde der Begriff der Nachhaltigkeit in und für die Waldwirtschaft erfunden, um dieses wertvolle Gut Wald auf Dauer zu erhalten und zum Wohl des Menschen zu nutzen, aber vor Gefährdungen und Übernutzungen jedweder Art zu schützen! Eingang fanden diese Prinzipien in die Waldgesetzgebung.
  • Dennoch: Wie oft war es im zurückliegenden Jahrhundert schon der Fall: Flächenintensive Vorhalben - Straßen und Autobahnen, Flughäfen, Gewerbegebiete, militärische Anlagen u.a.m. - wurden in den Wald gelegt. Vielleicht deshalb, weil man die Wald-Lobby politisch als vernachlässigbar hielt?

Fazit
Wald ist als naturnahes, vielfältiges Ökosystem, nachhaltig nutzbarer Wirtschaftsraum und wertvolles Kulturgut als solches zu bewahren und in seiner Gesamtheit vor Eingriffen zu schützen! Bei industrieller Nutzung durch Windkraft ist auf Waldstandorten ein strenger Maßstab anzulegen!.

05.02.2014: - Sind Windräder Todesfallen für Fledermäuse?
Quelle: DIE WELT, 18.08.2013 von Heiko Lossie

Offenbar sterben an Windkraftanlagen sehr viele Fledermäuse. Doch Forscher dürfen die Details einer neue Studie nicht veröffentlichen, weil das Einschränkungen für die Mühlen nach sich ziehen könnte.

Wer ein Gespür für die gigantische Gewalt laufender Windkraftanlagen bekommen will, muss bei einer kräftigen Brise einmal am Fuß einer Maschine stehend nach oben blicken. Die rasenden Rotoren stellen die wummernden Bässe einer Disco locker in den Schatten, ein Flugzeug im Start kommt den kreisenden Flügeln da schon näher.
Wer diese Kraft der modernen Mühlen in Volllast kennt, den dürften die Ergebnisse eines Forscherteams von der Universität Hannover kaum wundern. Die Untersuchungen legen nahe, dass die Windräder zwischen Alpen und Küste jedes Jahr Zehntausende Fledermäuse töten.
"Rechnet man den Befund auf die aktuell 25.000 Windenergieanlagen in Deutschland hoch, sterben an ihnen jährlich eine Viertelmillionen Fledermäuse", warnt die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE), die auch für die fliegenden Säugetiere kämpft. Der Verein fordert eine Veröffentlichung derjenigen Anlagen aus der Untersuchungsreihe, die sich als die größten Tötungsmaschinen erwiesen...

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09.01.2014: - Schöne Landschaften bald nur noch in alten Filmen bewundern...

Boa! was sind wir klug, echt klug die Deutschen, schöne Landschaft können wir auf alten Filmen bewundern.

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04.01.2014: - Stellungnahme zu Windkraftanlagen im Wald
Quelle: EGE – Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V.
NABU, KNU, BUND OG Euskirchen, EGE, AK Fledermausschutz, Januar 2012

Der Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland führt auch im Kreis Euskirchen zu rasanten Entwicklungen. Mit dem Windenergieerlass vom 11.07.2011 ist in NRW nun auch die Ausweisung von Gebieten für die Windenergienutzung in Waldgebieten möglich. Allerdings nur dann, wenn außerhalb des Waldes keine geeigneten Flächen zur Verfügung stehen. Ein geregelter und zielgerichteter Ausbau der Windenergie wird jedoch durch massive wirtschaftliche Interessen
verhindert.
Damit die Energiewende gelingen kann, sollten Effizienz und Energiesparen an erster Stelle stehen. Erst danach kommt ein geregelter Ausbau erneuerbarer Energiequellen. Dieser sollte, um negative Auswirkungen zu vermeiden, über eine geordnete Vorrangplanung in den jeweiligen Regierungsbezirken erfolgen.
Aufstellung von Windkraftanlagen im Wald nach übereilten Planungen ohne angemessene Berücksichtigung von Mensch und Natur ist nicht die Lösung der drängenden Energieprobleme. Aus diesem Grund haben sich die Umweltverbände im Kreis Euskirchen, der Naturschutzbund Deutschland e.V., Kreisverband Euskirchen (NABU), der Kreisverband Natur- und Umweltschutz Kreis Euskirchen e.V. (KNU), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Ortsgruppe Euskirchen (BUND), die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e.V. (EGE) sowie der AK Fledermausschutz Aachen, Düren und Euskirchen (NABU / BUND / LNU) zu einer gemeinsamen Stellungnahme zu diesem Problem entschlossen:
Wir sprechen uns heute nachdrücklich gegen den Bau von Windenergieanlagen (WEA) in den Wäldern des Kreises Euskirchen aus...

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04.01.2014: - Abstandsregelungen für Windenergieanlagen
Quelle: EGE – Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V.
LÄNDER-ARBEITSGEMEINSCHAFT DER VOGELSCHUTZWARTEN (LAG-VSW) , Stand 2008

Abstandsregelungen für Windenergieanlagen zu bedeutsamen Vogellebensräumen sowie Brutplätzen ausgewählter Vogelarten

Das Gesetz über erneuerbare Energien und die damit verbundene Abnahmeverpflichtung der Energieversorgungsunternehmen führten zu einem sprunghaften Anwachsen von Anträgen auf Errichtung von Anlagen zur regenerativen Energiegewinnung. Allen voran Windenergieanlagen (WEA): Ende 2007 waren in Deutschland 19.460 WEA mit einer Leistung von 22.247 MW in Betrieb, die durchschnittliche Leistung einer Anlage lag bei 1.143 kW Rund ein Viertel aller
deutschen WEA stehen in Niedersachsen. Allein im Jahr 2007 wurden bundesweit 883 WEA mit einer Leistung von 1.666 MW neu errichtet, 108 WEA mit 41,3 MW wurden abgebaut und durch 45 WEA mit 102,9 MW ersetzt (sog. "Repowering").
Am 12. Oktober 2006 wurden von der Länderarbeitsgemeinschaft der deutschen Vogelschutzwarten auf Helgoland erstmals die aus artenschutzfachlicher Sicht notwendigen Abstandsregelungen für Windenergieanlagen zu avifaunistisch bedeutsamen Gebieten sowie Brutplätzen besonders störempfindlicher oder durch WEA besonders gefahrdeter Vogelarten definiert. Hiermit werden diese in überarbeiteter Form vorgelegt. Bislang war es nicht gelungen, bundesweit einheitliche Empfehlungen für die Berücksichtigung des Naturschutzes und der Landschaftspflege bei der Standortplanung und Zulassung von WEA zu geben...

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04.01.2014: - 10 Gründe, warum der Wald vor Windenergieanlagen geschützt werden sollte
Quelle: EGE – Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V., Information vom 01.08.2009,

Eine Stellungnahme der Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE)

In Deutschland stehen 20.287 Windenergieanlagen (WEA, Stand 31.12.2008). Allein im letzten Jahr kamen 866 Anlagen hinzu. Dabei steht der Ausbau der Windenergie auf See erst noch bevor. Der bisherige Ausbau erfolgte ohne Inanspruchnahme von Waldflächen – allerdings weniger wegen einer ausdrücklichen Entscheidung zum Schutz des Waldes. Der Wald schied vielmehr bereits aus technischen Gründen als Standort für WEA weitgehend aus. WEA im Wald blieben deshalb bundesweit Ausnahmen und überwiegend auf Freiflächen im Wald beschränkt. Aufgrund der technischen Fortentwicklung und der Zunahme der Anlagenhöhe können WEA zunehmend auch im Wald wirtschaftlich betrieben werden. Dies führt zu einem verstärkten Interesse nicht nur der Windenergiewirtschaft an Anlagenstandorten im Wald, sondern auch der staatlichen wie privaten Forstwirtschaft, welche hierfür Erwägungen des Klimaschutzes in den Vordergrund stellt, sich in Wahrheit von Standortentscheidungen für WEA im Wald aber nicht zuletzt finanzielle Vorteile verspricht. Damit rückt zumindest statistisch gesehen ein beträchtlicher Flächenanteil Deutschlands, nämlich 31 % der Staatsfläche, in das Blickfeld der Windenergiewirtschaft, der bisher vor der Errichtung von WEA weitgehend geschützt zu sein schien...

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04.01.2014: - Hochrechnung: Studie sieht Fledermaus-Massensterben an Windrädern
Pressemeldung: SPIEGEL ONLINE, 19.08.2013,

Eine Stichprobe alarmiert Behörden: Eine Viertelmillion Fledermäuse könnten demnach pro Jahr in Deutschland durch Windräder zu Tode kommen. Vogelschützer fordern, gefährliche Rotoren zu bremsen - doch die untersuchten Anlagen bleiben geheim.

Die gewaltigen Rotoren von Windkraftanlagen drehen sich mit großer Kraft. Eine Studie legt nahe, dass Windräder in Deutschland jedes Jahr Zehntausende Fledermäuse töten. Zwölf der Tiere starben im Schnitt je Anlage, ergab die Analyse der Leibniz-Universität Hannover in 42 deutschen Windparks.
"Rechnet man den Befund auf die aktuell 25.000 Windenergieanlagen in Deutschland hoch, sterben an ihnen jährlich eine Viertelmillion Fledermäuse", warnt die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen (EGE), die auch für die fliegenden Säugetiere kämpft.

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23.11.2013: - Wegen toter Adler Windenergiefirma (Duke Energy) zu Millionenstrafe verdonnert
Pressemeldung: N 24, 23.11.2013,

Einer Studie zufolge sind in den letzten Jahren fast 70 Stein- und Weißkopfseeadler in US-Windkraftanlagen umgekommen. Nun wird die erste Firma dafür zur Verantwortung gezogen.

Eine Windenergiefirma (Duke Energy) in den USA will eine Geldstrafe von einer Million Dollar (740.000 Euro) zahlen, weil in ihren Windrädern 14 Steinadler umgekommen sind. Duke Energy gab eine Einigung mit den Behörden bekannt, nach der sie sich eines Verstoßes gegen das Gesetz zum Schutz von Zugvögeln schuldig bekennen werde. Der Tod der Steinadler, der sich über einen Zeitraum von drei Jahren erstreckt, werde als Ordnungswidrigkeit behandelt.
Es ist die erste Geldstrafe im Zusammenhang mit Vogeltod in Windrädern seit Amtsantritt von Präsident Barack Obama 2008. Obamas Regierung setzt sich für den Ausbau emissionsfreier Windenergie ein. Einer Studie von staatlich angestellten Biologen zufolge sind seit 2008 in zehn US-Staaten mindestens 67 Stein- und Weißkopfseeadler in Windkraftanlagen umgekommen.

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21.09.2011: - Westerwälder Vogelschredder: Rot-grüne Energiepolitik zu Lasten der Natur
Presseartikel: KOPP online, 21.09.2011

Die rot-grüne rheinland-pfälzische Landesregierung steht nach eigener Auffassung für den Naturschutz. Und sie fördert alternative Energien wie die Windkraft. Im hohen Westerwald kann man in der Kurstadt Bad Marienberg jetzt sehen, was das in der Realität bedeutet: Da soll nun offenbar in aller Eile ein großer Windpark um eine Greifvogel-Station und mitten ins Brutgebiet selten gewordener Eulen, Falken, Bussarde, Fledermäuse und des Roten Milan gebaut werden. Die Bürger wissen dort noch nichts von den neuen Vogelschreddern der angeblichen Naturschützer. Es wird bislang über ihre Köpfe hinweg geplant.

Seit dem Atomausstieg der Bundesregierung ist klar, dass auf die Bürger beim Thema Energie nicht nur erheblich höhere Stromkosten zukommen werden. Schließlich brauchen wir auch Energiesicherheit. Und wo Atomkraftwerke abgeschaltet werden, da muss die Energie anderweitig beschafft werden – und zwar schnell. Bis dahin sind sich alle Parteien und Bürger einig. Der Streit beginnt immer erst dann, wenn Bürger, die Steckdosen haben und wie selbstverständlich Strom beziehen, vor ihrer eigenen Haustüre mit der Produktion von Energie konfrontiert werden. Wenn Menschen erfahren, dass Windparks direkt neben ihren Häusern gebaut werden, dann bilden sich häufig sofort Bürgerinitiativen. Deshalb warten die Planer mit der Information der Öffentlichkeit bis zur letzten Sekunde, um den möglichen Unmut von Bürgern nicht schon früh hochkochen zu lassen...

Vogel gerät in die Rotoren eines Windkraftwerks

files/content/images/Fotos_Filme/FILM_Vogel_vs_Windrad.jpgFür alle Gleiter wie Rotmilan, Bussarde, Falken und Adler gilt das Gleiche: Sie adaptieren die Windturbinen auch nach längerer Zeit nicht. Die unnatürliche Bewegung eines Rotors können sie für evtl. Ausweichmanöver nicht erkennen. Windräder auf Hügeln und Kuppen sind deshalb im gesamten Schweizerischen Mittelland eine tödliche Falle für solche Vögel.

Quelle: youtube.com
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20.08.2013: - Windräder töten Fledermäuse

Quelle: feelGreen.de / dpa, 20.08.2013

25.000 Windenergieanlagen und eine viertel Million tote Fledermäuse

Jedes Jahr sterben zehntausende Fledermäuse, weil sie in Windkraftanlagen geraten. Die Analyse birgt Sprengstoff, weil sie Einschränkungen für die Mühlen nach sich ziehen könnte. Zwölf der Tiere sterben im Schnitt je Anlage, ergab die Analyse der Leibniz-Universität Hannover in 42 deutschen Windparks...

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13.05.2013: - Vogelverluste an Windenergieanlagen in Deutschland

Quelle: Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

Auswirkungen von Windenergieanlagen auf Vögel

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Windkraftanlagen: Gefahr für Zugvögel?

files/content/Naturschutz/Gefahr-fuer-Zugvoegel.jpgFoto: flying birds © ping han, fotolia.com - Collage: R. Thielen
07.05.2013: - Eingriffsregelung: Eingriffe nicht zu Lasten der Natur

Quelle: Bündnis 90 Die GRÜNEN, 07.05.2013

Eingriffe in Natur und Landschaft wie z.B. der Bau von Straßen und Anlegen von Windparks wurden bisher in den Bundesländern unterschiedlich ausgeglichen. Nun soll mit einer bundesweiten Verordnung einheitliche und für alle transparente Regeln aufgestellt werden, wie mit Beeinträchtigungen und Schäden an der Natur umzugehen ist.

Energiewende vs. Naturschutz?

Vor dem Hintergrund der Energiewende ist eine einheitliche Regel von Vorteil. Allerdings darf es nicht dazu kommen, dass Energiewende gegen Naturschutz ausgespielt wird. Die Verordnung muss derart ausgestaltet sein, dass sie im Sinne des Naturschutzes regelt und keine Kompensation zu Lasten des Naturhaushalts erlaubt...

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11.04.2013: - Wenn Vögel tot vom Himmel fallen

Quelle: merkur online, 11.04.2013, Bürgerinitiative „Windradfreies Dietramszell“

Dietramszell - Ein Experte erläutert, dass Windräder für Rotmilane und Schwarzstörche extrem gefährlich sind.

Für einige Vogelarten sind Windräder die Todesursache Nummer eins. Dieses Fazit zog der Vogelgutachter Reimut Kayser bei einem Vortrag am Dienstagabend im Dietramszeller Peiß-Saal. Seit wenigen Tagen streift der pensionierte Chemie- und Biologielehrer aus Dillingen (Schwaben) durch den Zeller Wald und beobachtet die heimischen Vögel wie Rotmilan, Schwarzstorch und Wiesenweihe. Anschließend will er im Auftrag der Bürgerinitiative (BI) Windradfreies Dietramszell ein Gutachten über seine Entdeckungen erstellen. Diese wollen die Windkraftgegner gegen den Entwurf des Planungsverbands Oberland ins Feld führen. Im Rahmen einer Infoveranstaltung der BI lauschten gut 100 Zuhörer im Gasthaus Peiß den Ausführungen des Lehrers, der unter Vogelkundlern als renommierter Experte gilt.

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07.03.2013: - Öko-Strom vertreibt Vögel von deutschen Feldern
Presseartikel: DIE WELT, 07.03.2013 von Ulli Kulke
 
Die Energiewende zerstört die Lebensgrundlage für seltene Vögel und andere Tiere. Die Grünen lässt das kalt. Wenn es um das Weltklima geht, so scheint es, ist echter Naturschutz nur noch lästig.
Es gilt als das Buch, das die weltweite Umweltbewegung von Amerika aus in Gang setzte. Gerade erst Ende 2012 wurde es zum fünfzigsten Jahrestag der Erstauflage groß gewürdigt. "Silent Spring" lautet sein Titel. In Deutschland: "Der stumme Frühling", geschrieben von der Amerikanerin Rachel Carson...
23.11.2012: - Tod am Rotor: Windräder sind für Rotmilan eine ernste Gefahr

Quelle: Wolfsburger Allgemeine, 23.11.2012

Jelpke. Sie wollte doch nur mit ihrem Hund spazieren gehen - und kehrte mit Tränen in den Augen zurück: Der Körper eines toten Rotmilans lag plötzlich vor Annegret Langbein auf dem Feldweg, der abgeschlagene Schwanz ein paar Meter weiter. "Und ein Bein habe ich auch noch gefunden." Dass die doch eigentlich so umweltfreundlichen Windräder den Vögeln das Leben kosten können, war der Jelpkerin zuvor nicht bewusst...

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24.09.2012: - Katastrophe für die Landschaft

Stellungnahme der Naturschutzverbände 24.09.2012

Naturschutzverbände kritisieren Umsetzung der Energiewende in Rheinland-Pfalz

Als planlos und mutlos kritisieren die Naturschutzverbände die Energiepolitik der Landesregierung. Erstmals fanden sich alle zehn anerkannten Verbände zu einer gemeinsamen Pressekonferenz in Mainz zusammen. Statt die Windenergiestandorte an sinnvollen und naturverträglichen Standorten vorzugeben, überlasse die Landesregierung die Entscheidung weitgehend den Kommunen. Selbst das neue Vogelschutzgutachten des Landes lässt die Windenergienutzung auf 90% der Fläche der europaweit bedeutsamen Schutzgebiete zu. Dies führe zu einer ungesteuerten Entwicklung, die eine flächenhaft industriell überformte Landschaft als Ergebnis habe und für Mensch und Natur unverträglich sei. Stattdessen fordern die Verbände eine klare Lenkung der Energiewende durch das Land...

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18.09.2012: - Tiere als Opfer der Windenergie

Presseartikel: NDR.de, 18.09.2012 von Florian Wöhrle

Die Energiewende in Deutschland bringt die Umweltschützer in eine Zwickmühle: Forschungsergebnisse zeigen, dass im Betrieb und beim Bau von Windkraftanlagen die Tierwelt zum Teil massiv leidet.

Erschreckend hoch sind die Opferzahlen in der heimischen Vogelwelt: Nach Informationen des NABU-nahen Michael-Otto-Instituts in Schleswig-Holstein sterben bis zu 100.000 Vögel pro Jahr an den Windkraftanlagen in Deutschland...

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17.09.2012: - Naturschutz vs. Windenergie
TV-Bericht: SAT.1 Regional, 17.09.2012

files/content/images/Fotos_Filme/FILM_Naturschutz_vs_Windkraft.jpgIn der Brust der rheinland-pfälzischen Umweltministerin Ulrike Höfken schlagen zwei Herzen: eines für erneuerbare Energien, eines aber auch für den Tierschutz. Wie gefährlich zum Beispiel Windräder für Vögel und Fledermäuse sind, das hat die Grünen-Ministerin heute in einem Gutachten präsentiert.

Filmbericht anschauen:

09.08.2012: - Fledermaus-Studie: Platzgefahr in der Nähe von Windrädern

Presseartikel: Frankfurter Allgemeine, 09.08.2012 von Roland Knauer

Mindestens 200.000 Fledermäuse aus Nordosteuropa lassen jedes Jahr an deutschen Windrädern ihr Leben. Der starke Luftdruck hinter den Rotorblättern zerreißt die Organe, wenn die Tiere nur in die Nähe kommen.

Der Tod kommt im wahrsten Sinne schlagartig. „Das Innere der an Windrädern verunglückten Fledermäuse ist meist eine einzige blutige Masse“, sagt Christian Voigt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Weil sich die Spitzen der Rotorblätter mit einem Tempo von bis zu 300 Kilometern in der Stunde quer zum Wind bewegen, schwankt der Luftdruck dahinter enorm und zerreißt die Lungen und andere Organe einer Fledermaus, wenn sie nur in die Nähe kommt...

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17.04.2012: - Rotmilan von Windrad "geschreddert"

Presseartikel: DEWEZET.de, 17.04.2012

Brünnighausen (ist). Die Mitglieder der Interessengemeinschaft „Rettet den Ruhbrink“warnen seit Jahren vor den Gefahren von Windkraftanlagen.

Jetzt sehen sie sich bestätigt: Dass gleichwohl bislang am Brünnighäuser Windrad keine konkreten Beweise „verunfallter“ Vögel vorgelegt werden konnten, erwies sich jetzt als bisher glücklicher Umstand. Am Karfreitag, wie die Dewezet jetzt erfuhr, wurde der erste Totfund eines Rotmilans unter dem Ruhbrinkrad von einem Jäger entdeckt. Der zuständige Jagdpächter Hans-Jürgen Feuerhake aus Brünnighausen nahm umgehend das in zwei Hälften zerschmetterte Tier in Augenschein – „ohne Zweifel vom Rotorblatt geschreddert – jetzt ist es also auch bei uns soweit“..

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03.04.2012: - Greifvogel in Not: Bundesweite Rotmilan-Zählung

Presseartikel: SWR.de Wissensreportagen von der Ostsee bis zum Bodensee, 03.04.2012 von Stephanie Grimme

BDer Rotmilan gehört zu den größten Greifvögeln Deutschlands. Sein gegabelter Schwanz macht ihn unverwechselbar. Mehr als die Hälfte aller Rotmilane der Welt “wohnen”, also brüten, in Deutschland. Allerdings werden es immer weniger. Um 30 Prozent ist der Bestand in den letzten Jahren gesunken, so die Schätzungen. Wie viele Rotmilane es in Deutschland im Moment tatsächlich noch gibt und wo sie brüten, wird gerade unter Federführung des Dachverbandes Deutscher Avifaunisten im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz in einer bundesweiten Zählaktion festgestellt. Reporterin Stephanie Grimme hat eine solche Rotmilan-Zählaktion begleitet...

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01.03.2012: - Windräder töten Vögel und Fledermäuse, bringen Unfrieden ins Land, machen den Strom teurer und schaden der Wirtschaft

Bericht: Dr. Friedrich Buer, 01.03.2012

Aus der Ferne gesehen drehen sie sich langsam und friedlich. Und die sollen Vögel und Fledermäuse töten, Storchen- und Kranichhäcksler sein, wie Vogelfreunde behaupten, lebensgefährliche Eisbomben verschießen und Symbole des Versagens der Naturschutzverbände sein?

Rotorspitzen über 400 km/h schnell
Tatsächlich fegen die Spitzen der Rotorblätter schon bei mäßigem Wind mit 170 km/h durch die Luft und laut Informationstafel am Schellenberg bei Neustadt a. d. Aisch liegt deren Spitzengeschwindigkeit bei 272,3 km/h. Neuere Anlagen erreichen über 400 km/h. Für Skeptiker zum Nachrechnen: Einfach die Rotorblattlänge in Metern mit 22,6 multiplizieren und durch die Zahl der Sekunden teilen, die das Windrad für eine Umdrehung braucht und man erhält die Geschwindigkeit der Rotorblattspitzen in km/h. Die meisten Rotorblätter sind zwischen 35 und 55 Meter lang, auf See sind Längen von 125 Metern geplant....

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08.11.2011: - Röttgen eröffnet UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011-2020

Presseartiekl: BMU, 08.11.2011
Potential der Windenergienutzung an Land März 2011

Erhalt der biologischen Vielfalt ist Zukunftsinvestition

Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen hat heute in Berlin die UN-Dekade Biologische Vielfalt offiziell eröffnet. Er folgte damit einem Aufruf der Generalversammlung der Vereinten Nationen, im Jahrzehnt von 2011 bis 2020 den Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten. Weltweit sind die Staaten, aber auch private Akteure gefordert, sich für die Natur und den Erhalt der biologischen Vielfalt einzusetzen.Der Bundesumweltminister machte deutlich, dass Politik für den Erhalt der biologischen Vielfalt eine lohnende Investition in die Zukunft ist: "Wer das Naturkapital antastet und verbraucht, statt es zu pflegen und langfristig zu erhalten, handelt unvernünftig - ökologisch, aber auch ökonomisch. Die derzeitige Finanzkrise birgt die Gefahr, dass mancher meint, in solchen Zeiten könne man sich Naturschutz nicht leisten...


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März 2011: - Studie zum Potential der Windenergienutzung an Land

In Auftrag gegeben vom Bundesverband für Wind Energie Ausgeführt vom Frauenhofer Institut

FAZIT:
Vom Auftraggeber wurde vorgegeben, daß mindestens 2% der Fläche Deutschlands für die Nutzung von Windenergie zur Verfügung stehen. Die Studie stellt fest, daß knapp 8% der Landfläche außerhalb von Wäldern und Schutzgebieten für die Windenergienutzung geeignet sind. Bei einer Nutzung von 2% dieser Fläche können wir bereits 65% unseres Energiebedarfs decken. Das liegt bereits über der Leistung derzeit betriebener AKWs. Nach dieser Studie ist ein raumverträglicher Ausstieg aus der Atomenergie realistisch. (Der Beitrag weiterer Energieformen ist hier noch nicht berücksichtigt.) Vor diesem Hintergrund erscheint es nicht sinnvoll, in unserer Region WKA zu errichten.

Mit einem mittelmäßigen Standort leisten wir keinen besonders qualitativen Beitrag zur Energiewende. Unsere gesellschaftliche Verantwortung liegt viel mehr im Bewahren unserer einzigartigen Naturlandschaft. Wir sind das wichtigste Naherholungsgebiet für den größten deutschen Ballungsraum. Wir brauchen einen Unterschied zwischen Industriegebieten, Städten und unverbauter Naturlandschaft.
Wir importieren Produkte aus den Ballungsräumen und müssen im Gegenzug, den Freiraum Natur pflegen und erhalten. Ein Geben und Nehmen, das für eine funktionierende und gesunde Gesellschaft unbedingt notwendig ist...

Ganze Studie lesen:

November 2010: - Auswirkungen von Windenergieanlagen auf Vögel und Fledermäuse

Quelle: Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

Die Staatliche Vogelschutzwarte des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg trägt seit dem Jahr 2002 verfügbare Daten zu Kollisionen von Vögeln und Fledermäusen an Windenergieanlagen (WEA) in Europa und Deutschland zusammen. Ältere Daten reichen bis zum Jahr 1989 zurück. Ziel der Datenbank ist es, die vorhandenen, bundesweit verstreuten Daten über Anflugverluste an WEA zusammenzutragen, durch diese Aggregation zusätzliche Erkenntnisse zu gewinnen und die Einhaltung von Mindeststandards bei der weiteren Datengewinnung und –dokumentation durchzusetzen...

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21.07.2010: - Der Bau von Windkraftanlagen in geschlossenen Wäldern ist aus naturschutz-fachlicher Sicht grundsätzlich abzulehnen

Quelle: Ökologischer Jagdverband Saar e.V., 21.07.2010 von Helmut Brücher, CITES- Sachverständiger

Windkraftanlagen im Wald

Grundlagen für eine Bewertung aus naturschutzfachlicher Sicht
1. Entwurf v. 21.07.2010

1 Bauliche Voraussetzungen
Transport, Aufbau, Wartung, Anschluss und Betrieb der WKAs verursachen Eingriffe in den Wald. Der Relevanz der Eingriffe wächst mit der Größe / Höhe der Anlagen. Wie groß die Anforderungen jeweils sind, ist mir nicht bekannt und muss eruiert werden.

1a Transport
Für den Transport der Turmteile, der Gondel, der Rotorflügel und der Krane müssen die bisherigen Waldwege bis zum zukünftigen Standort der Anlage erheblich ausgebaut werden. Sowohl die Breite, die Kurvenradien wie auch die Wege-kreuzungen müssen den überlangen und überschweren Transporten angepasst werden.
Die zur Aufstellung der WKA benötigten, mehreren Autokrane haben erhebliche Achs- und Gesamtgewichte, die über die Tragfähigkeit von Waldwegen hinausgehen...

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Mensch, Tier und Natur in immer kleineren Reservaten...

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2010: - Handlungsempfehlungen zur strategischen Einbindung regenerativer Energien zur Fortschreibung des Eniergiekonzeptes für die Region Trier

FAZIT:
Im Falle der Ausschöpfung der 90 bereits ausgewiesenen Vorranggebiete und dem Repowering bestehender Standorte könnte die Region Trier 2014, 78% der benötigten Energie aus Windkraft gewinnen. Mit dem derzeitigen Energiegewinn aus Wasserkraft 19,67% und Biomasse 4,75% könnten wir unseren Energiebedarf zu 100% decken. (Weitere Formen regenerativer Energiegewinnung sind noch nicht berücksichtigt.)
Außerdem würde das Repowering in der Region Trier eine Reduzierung der Anlagenstandorte um rund 1/3 bedeuten. Da sich die durch das Repowering neu aufgestellten Anlagen ausschließlich in den ausgewiesenen Vorranggebieten befinden, würden nahezu sämtliche Standorte außerhalb der Vorranggebiete verschwinden.
Ab einer Größenordnung von 20 MW ist der Anschluss an die Hochspannungsebene zu bedenken, ab 40 MW unumgänglich. Der bei uns projektierte Windpark liegt in seiner Leistung in jedem Fall über 40 MW.
Bei einer eingehenden Untersuchung der Lage der Vorranggebiete fällt auf, dass in der Regel in einem Umkreis von 5-10 km Umspannwerke für eine Anbindung an die Hochspannungsebene zur Verfügung stehen.
In der Region Trier wird bereits heute der Windenergienutzung substanziell Rechnung getragen. Der Gesetzgeber will für die Zukunft eindeutig, dass vor der Erschließung neuer Potentiale: - vorhandene Vorranggebiete ausgebaut werden - Repowering stattfinden soll.
Warum also sollen ohne Not neue Standorte erschlossen werden?
Die Region Vulkaneifel versorgt sich schon jetzt zu 100% über erneuerbare Energien...