1.700 LKW-BETONMISCHER MIT 28.000 T „ERNEURBAREM“ STAHLBETON WERDEN FÜR DIE 8 FUNDAMENTE IM WINDPARK NACHTSHEIM/LUXEM BENÖTIGT!

Laut den Antragsunterlagen wird für die Fundamente (inkl. Turm) und Fundamentaufschüttungen der 8 bis zu 230 Meter hohen im Bau befindlichen Windenergieanlagen (WEA) eine Fläche von 3.320 m² dauerhaft beansprucht und vollversiegelt. Die Fundamente haben einen Außendurchmesser von 22,5 m und die Tiefe beträgt je nach Beschaffenheit des Bodens ca. 3,0 - 4,0 m. Somit müssen 8 Fundamente aus insgesamt ca. 11.200 m³ Stahlbeton mit einem Gewicht von 28.000 t ins Erdreich gegossen werden. Allein dafür werden ca. 1.700 Dreiachser LKW-Betonmischer inkl. der Fahrten zu den nächsten Betonwerken benötigt.

Nachtsheim03 auf der Unterheide zwischen Nachtsheim und Anschau (Foto: SiW)
Nachtsheim03 auf der Unterheide zwischen Nachtsheim und Anschau (Foto: SiW)

Wie sehr das der Bodenqualität schadet, steht außer Frage. Die primäre umweltschädliche Wirkung ergibt sich dabei aus der Versiegelung, die den natürlichen Wasserhaushalt stört. Der Oberflächenabfluss wird gesteigert und die Grundwasseraufnahme verringert. Da bei punktueller Versickerung des Niederschlags weniger Nähr- und Schadstoffe im Boden gefiltert werden können, steigen Grundwasserbelastung und Stoffkonzentration. Trinkwassermangel, vermehrte Dürreschäden und stärkere Hochwasser werden gefördert. Bezogen auf eine einzelne Anlage, ist diese umweltschädliche Wirkung nicht gravierend. Wenn man jedoch berücksichtigt, dass in Deutschland bereits mehr als 30.000 Windenergieanlagen installiert sind und sich die verkündeten Ausbauziele vergegenwärtigt, muss man die kumulierte Wirkung dieser Eingriffe in die Stoffkreisläufe als eindeutig negativen Umwelteinfluss der Windkraft bilanzieren. Besonders schwerwiegend ist unter diesem Aspekt die forcierte Ansiedlung der Windkraftindustrie in Waldgebieten.


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(Foto: Karl Egger auf Pixabay)
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